Lehre

Das Lehrgebiet „IPD – Industrial Product Design“ thematisiert die Faktoren der seriellen Herstellung im Gestaltungsprozess der Konsum- und Investitionsgüter. Ziel ist nicht die Umgestaltung von Produkten sondern das hinterfragen und neu denken von Anforderungen und Möglichkeiten. Fragestellungen zum Produktsystem und dem Anwendungskontext helfen das Produkt ganzheitlich zu erfassen und befähigt zur Konzeption neuer Produkte. Der Einsatzbereich ist sehr vielfältig und reicht vom Kopfhörer bis zur Werkzeugmaschine.
In der Produktanalyse wird zunächst der Umgang mit technischen Funktions- und Produktionsgruppen trainiert und durch systemorientierte Kompetenzen ergänzt. Im zweiten Jahr werden die Studierenden befähigt komplexe Wirkungszusammenhänge zu handhaben – zu hinterfragen und zu optimieren. Unter der Berücksichtigung der „menschlichen Faktoren“, entsteht die Basis für realitätsnahe Entwürfe, welche im dritten Jahr mit Industriepartnern diskutiert werden um bestmöglich auf das Arbeitsfeld im Bereich der Produktentwicklung vorzubereiten.
In wöchentlichen Besprechungen werden die Projekte partizipativ durchdacht und reflektiert. Die unterschiedlichen Entwurfsmethoden können durch die Themenbreite differenziert angewendet werden. Die entstehenden Designkonzepte führen zu einem breiten Wissenstransfer aus dem die Studierenden ein Methodenportfolio zur Bearbeitung unterschiedlicher Aufgabe ableiten können.
Eine Auseinandersetzung mit neuen oder neu verknüpften Inhalten steigert die Wahrnehmung der Entwurfskomplexität. Das Gefühl mit einem Entwurf „Neuland“ zu betreten motiviert und bildet einen persönlichen Bezug zur Gestaltung.